Goldbullen am Drücker: Rallye erreicht den Widerstand bei 4.400 $

13.08.2026 17:07

Der Goldpreis sprang seit Beginn der vergangenen Woche um 10 % nach oben, nachdem dieser von Ende Januar bis Mitte Juli um 27 % eingebrochen war. Über sechs Wochen kämpften die Bullen und Bären um die psychologisch wichtige Marke bei 4.000 $, während der Preis sich zunehmend einkeilte. Nachdem die US-Regierung überraschend wieder einmal ein schnelles Ende des Konflikts im Mittleren Osten binnen weniger Tage in Aussicht stellte, brachen der Rohölpreis und mit ihm die Zinsanhebungserwartungen ein. Nach den Fed Funds Futures erwartet der Markt aktuell eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 36 %, während man bis Jahresende einen Zinsschritt noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 % sieht.

Der Goldpreis stieg am Donnerstagmorgen auf 4.450 $ an und damit auf den höchsten Stand seit Anfang Juni, während der Silberpreis ein Hoch bei 66,81 $ erreichte. Der initiale Auslöser für die Rallye waren die Friedenshoffnungen im Mittleren Osten und der damit verbundene starke Rückgang des Rohölpreises. In den Folgetagen stützen weitere Meldungen den Preis.

Die schlechten US-Arbeitsmarktdaten für Juli drückten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September, sowie auch der chaotische Fed-Zinsentscheid der US-Notenbank, mit dem kürzesten Statement seit Jahren. Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh versagte in der Kommunikation in seiner Pressekonferenz und verunsicherte damit die Märkte, während seine wenigen Aussagen als dovish interpretiert wurden. Auch die verbale Yen-Intervention am 31. Juli drückte auf den US-Dollar und verstärkte die Erholung des Goldpreises.

Aufgrund dieser Ereignisse zogen sich zunächst Short-Spekulanten reflexartig zurück und deckten ihre Leerverkäufe am Goldmarkt ein, während gleichzeitig die Goldbullen schnell wieder optimistisch wurden. Der charttechnische Ausbruch aus der sechswöchigen Konsolidierung unmittelbar oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 4.000 $ zog zusätzliche Long-Spekulanten und Momentum-Trader an, was den Preisanstieg zusätzlich beschleunigte. Dies zeigt sich auch in den Zuflüssen in ETF-Produkte. Der SPDR Gold Shares ETF (GLD) verbuchte in der vergangenen Woche Zuflüsse von insgesamt 1,44 Mrd. $, während der iShares Silver Trust ETF (SLV) Zuflüsse von 83,06 Mio. $ verzeichnete.

Stimmung am Goldmarkt noch immer sehr bullisch

Wie bullisch das Sentiment mittlerweile wieder ist, zeigen die neuesten Terminmarktdaten der US-Terminmarktaufsicht CFTC, die am Freitag veröffentlicht wurden. Diese zeigen, dass die Spekulanten unvermindert stark auf einen steigenden Preis wetten und das Sentiment noch immer sehr bullisch ist für den Gold. Der COT-Index zum Open Interest adjustiert ist mittlerweile wieder im Verkaufsbereich angekommen.

Typischerweise gehen nachhaltige Bodenbildungen am Edelmetallmarkt mit einem überverkauften Terminmarkt, also einem extrem bärischen Sentiment, einher und nicht diametral gegensätzlich mit einem bereits wieder extrem bullischen Sentiment. Der Goldpreis hat in der letzten Woche mit seinem Preissprung zwar ein bullisches charttechnisches Signal geliefert, während der Terminmarkt gleichzeitig bereits wieder überkauft ist und ein Verkaufssignal gibt. Dieser Widerspruch stellt die Nachhaltigkeit der Rallye der vergangenen Woche infrage.

Rohölpreis steigt wieder

Hinzu kommt, dass einer der wichtigsten fundamentalen Auslöser der Rallye bereits wieder weitgehend verschwunden ist. Der von Trump und Scott Bessent für die vergangene Woche angekündigte Frieden ist nicht eingetreten. Stattdessen stellte der Iran eine Liste mit Forderungen, die die USA nicht erfüllen können, was zu einer neuen und höheren Eskalationsstufe führen könnte. Der Rohölpreis (WTI) stieg unterdessen wieder um 10 $ auf 84$ und damit unmittelbar bis an seinen Abwärtstrend, womit der Preiseinbruch der Vorwoche nahezu vollständig rückabgewickelt wurde.

Gleichzeitig ist der Terminmarkt für WTI überverkauft, was bei einer physischen Knappheit einen Preisanstieg stark verstärken würde. Der neueste COT-Report belegt weiterhin, dass der Markt in den vergangenen Wochen physisch gut versorgt war. Dies ist angesichts der Angebotsverknappung nur durch die Plünderung strategischer Rohölreserven zu erklären. Die Reserven der USA sind unterdessen auf unter 300 Mio. Fässer gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit 1982, womit diese Quelle in Bälde versiegen könnte.

Sollte sich die Lage im Mittleren Osten erneut verschärfen und die Angebotsverknappung anhalten, steigt die Wahrscheinlichkeit eines deutlichen Rohölpreissprungs, der wiederum Aufwärtsdruck auf die Verbraucherpreise ausüben würde. Die Fed hätte dadurch weniger Spielraum für eine lockerere Geldpolitik, während steigende Renditen und ein stärkerer US-Dollar erneut Druck auf den Goldpreis ausüben würden. Mit aktuell 0,54 Gramm Gold je Fass ist Rohöl der Sorte WTI ohnehin immer noch historisch günstig unter dem langfristigen Mittel von rund zwei Gramm je Fass. Eine Verdoppelung oder Verdreifachung des Rohölpreises, wäre demnach lediglich eine Rückkehr zu einem inflationsbereinigt langfristigen Durchschnittspreis.

In Gold gerechnet (grüne Linie) ist Rohöl aktuell noch immer historisch günstig

Der Rohölpreis hat wieder seinen Abwärtstrend bei 84$ angelaufen. Ein Ausbruch darüber würde einen Anstieg bis zum nächsten signifikanten Widerstand bei 92$ und bei 102$ nach sich ziehen. Versiegt das Angebot aus den strategischen Rohölreserven und setzt sich gleichzeitig der Krieg fort, könnte der Rohölpreis schnell auf 120$ und darüber ansteigen.

Der Rohölpreis hat wieder seinen Abwärtstrend bei 84$ angelaufen

Auch bei der Yen-Intervention handelte es sich primär um eine Verbalintervention der US-Regierung. Eine gut platzierte schriftliche Notiz von Bessent zum Kauf von Yen im Volumen von 10 bis 15 Mrd. $ ging viral, hatte jedoch lediglich symbolischen Charakter.

Der Yen hat seit 2020 stark an Wert zum US-Dollar verloren. Der Goldpreis in Yen ist entsprechend stark angestiegen
Aufgrund der hohen Schuldenlast steigen die Zinsen in Japan stark an – zuletzt auf den höchsten Stand seit 1996

Damit basiert die Rallye im Wesentlichen auf drei Hoffnungen. Erstens auf einem schnellen Frieden im Mittleren Osten und dauerhaft niedrigeren Ölpreisen. Zweitens auf einer dovisheren Fed und drittens auf einer wirkungsvollen Yen-Intervention. Alle drei Annahmen stehen aktuell jedoch auf einem fragilen Fundament. Ein Frieden im Mittleren Osten ist nicht eingetreten und der Ölpreis ist bereits wieder deutlich gestiegen. Die Yen-Intervention war primär symbolischer Natur und auch die letzte Fed-Sitzung könnte vom Markt zu dovish interpretiert worden sein.

Die aktuelle Erholung der Edelmetallpreise ist deshalb primär spekulativer Natur. Angesichts dieser Meldungen hatten sich Short-Spekulanten reflexartig zunächst zurückgezogen, bevor neue Long-Spekulanten den charttechnischen Ausbruch kauften und die Bewegung zusätzlich beschleunigten. Die Rallye der vergangenen Woche basiert damit vor allem auf Hoffnungen. Sollte die Fed hawkish bleiben, sich der Krieg fortsetzen und der US-Dollar wieder stärker werden, könnte sich das Blatt schnell wenden.

Nach einem Preisanstieg von rund 10 %, einem bereits wieder überkauften Terminmarkt und dem Erreichen einer starken Widerstandszone bei rund 4.400 $ hat sich auch das kurzfristige Chance-Risiko-Verhältnis für neue Long-Positionen deutlich verschlechtert. Gerade nach einer derart schnellen Bewegung sollte man deshalb vorsichtig agieren und im Trading einen engen Stop-Loss platzieren.

Charttechnisch ist der Goldpreis bei rund 4.400$ bereits an eine stärkere Widerstandszone gelaufen, die erst einmal überwunden werden müsste und von der aus eine Korrektur bis 2.250$ starten könnte. Angesichts der Gemengelage ist es ratsam vorsichtig vorzugehen und nicht gleich zu bullisch zu werden und alles auf eine Karte zu setzen. Stattdessen sollte man demütig bleiben, enge Stopps setzen und Gewinne an wichtigen Widerständen, wie aktuell der Marke von 4.400$ kurzzeitig auch einmal realisieren.

Technische Analyse: Goldbullen bleiben am Drücker: Rallye nimmt die nächsten Widerstände ins Visier

Terminmarkt: COT-Report

Der COT-Report wird immer freitags seitens der US-Terminmarktaufsicht (CFTC) veröffentlicht, wobei der Stichtag der Datenerhebung der Schlusskurs vom Dienstag ist. Die COT-Daten werden also immer mit einer Verzögerung von drei Tagen veröffentlicht. Premium Abonnenten von Blaschzok Research erhalten vor Handelsschluss am Freitag ein Blitzupdate mit Analysen zu Gold, Silber und Platin. Die COT-Daten ermöglichen einen Blick in die Zukunft, da sie einerseits ein Sentiment-Indikator sind und andererseits eine gute Einschätzung des Angebots und der Nachfrage am physischen Markt ermöglichen. Mit ihnen hat man einen Vorteil im Trading am Rohstoffmarkt.

COT-Analyse vom 7. August:

Der Goldpreis sprang in der vergangenen Woche um 105 $ beziehungsweise 2,6 % nach oben, wofür die Spekulanten lediglich 15 Tsd. Kontrakte in die Waagschale warfen. Der absolute COT-Index verschlechterte sich dadurch von 51 auf 45 Punkte. Deutlich schwächer zeigt sich jedoch der COT-Index zum Open Interest adjustiert, der um 14 Punkte auf nur noch 5 Punkte fiel und damit mittlerweile wieder ein mittelfristiges Verkaufssignal gibt.

Die COT-Daten sprechen weiterhin nicht dafür, dass im Bereich um 4.000 $ bereits ein Boden gefunden wurde, geschweige denn dafür, dass es wahrscheinlich wäre, dass von hier aus eine neue starke Rallye starten könnte.

Es war zu erwarten, dass an der Unterstützung bei 4.000 $ Käufer in den Markt kommen und den Goldpreis immer wieder bis in den Bereich von 4.200 bis 4.300 $ treiben. Zuletzt waren es jedoch vor allem die Tweets zu einem möglichen Kompromiss und Frieden im Mittleren Osten, die einen verstärkten Short-Squeeze ausgelöst und den Goldpreis bis auf fast 4.400 $ getrieben haben.

Selbst wenn tatsächlich Frieden einkehrt, bleibt es eher unwahrscheinlich, dass von diesem Niveau aus unmittelbar eine neue nachhaltige Rallye startet. Sollte sich der Krieg hingegen fortsetzen, dürften aus Sicht der nächsten Wochen die wichtigen Unterstützungen erneut angelaufen und getestet werden.

Aus Sicht der COT-Daten lässt sich aktuell kein antizyklisches Kaufsignal ableiten. Im Gegenteil, die Terminmarktdaten mahnen weiterhin zur Vorsicht.

Der Terminmarkt zeigt – das Sentiment ist immer noch recht bullisch, was antizyklisch eher ein Warnsignal darstellt
Die BIG4 halten eine relativ geringe Short-Position, was neutral zu werten ist. Andererseits hatten die BIG4 an der COMEX zuletzt ihre Shortposition ausgebaut, was bärisch ist

Widerstand bei 4.400$ wird aktuell getestet

Anfang Juni brach der Goldpreis seinen Aufwärtstrend und fiel auf die wichtige Unterstützung bei 4.000 $ je Feinunze zurück. Auf diesem Niveau konsolidierte der Preis über sechs Wochen hinweg. Die Volatilität nahm sukzessive ab an dieser psychologisch wichtigen Marke, die mehrfach getestet wurde. Das Risiko, dass Gold diese Unterstützung nach unten brechen würde, nahm zu, bis Friedensankündigungen und eine Reihe von Meldungen und bullischen Wirtschaftszahlen zu Shorteindeckungen führten.

Der Terminmarkt ist weiterhin überkauft und der zum Open Interest adjustierte COT-Index von nur fünf Punkten ist ein klares Warnsignal. Normalerweise sehen wir an zyklischen Tiefpunkten am Goldmarkt eine Übertreibung auf der Short-Seite, die aktuell vollständig fehlt. Die absoluten COT-Daten bewegen sich zwar im neutralen bis leicht bärischen Bereich, doch zum Open Interest adjustiert ist der Terminmarkt bereits wieder praktisch im Verkaufsbereich. Damit steht die aktuelle Rallye auf dünnen Füßen.

Auch die Faktoren, die den Preisanstieg ausgelöst und fundamental unterstützt haben, könnten lediglich temporärer Natur sein. Die Rallye der vergangenen Woche war primär spekulativ getrieben. Die zahlreichen bullischen politischen Meldungen lösten zunächst einen Short-Squeeze aus, auf den weitere Spekulanten aufsprangen, nachdem die wichtige Unterstützung bei 4.000 $ zuvor gehalten hatte. Auch das Sentiment gegenüber Gold ist sehr schnell wieder ausgesprochen bullisch geworden, was ein weiteres Warnsignal darstellt.

Bei rund 4.400 $ trifft der Goldpreis aktuell auf einen starken Widerstand, der sich aus dem Ausbruchsniveau des vorherigen mittelfristigen Aufwärtstrends ergibt. Dort dürfte der Goldpreis zunächst Schwierigkeiten haben. Sollten sich die Faktoren hinter der Rallye wieder umkehren, der Krieg erneut eskalieren und sich die Fed hawkisher zeigen, als es der Markt aktuell erwartet, könnte Gold schnell wieder deutlich korrigieren.

Da der Terminmarkt noch nicht bereinigt ist, ist aktuell keine nachhaltige starke Rallye zu erwarten. Die Erleichterungsrallye war zwar schnell und kräftig, doch ohne neue Liquidität durch die Fed dürfte sich diese Dynamik kaum fortsetzen, weshalb man gerade im Trading vorsichtig agieren sollte.

Richtig bullish würde das Chartbild erst, wenn der Goldpreis seinen Abwärtstrend im Bereich um 4.550 $ nachhaltig überwinden kann, was das kurzfristige Maximalkursziel für diese Erholung wäre, falls der Widerstand bei 4.400$ überwunden wird. Auf der Unterseite läge die nächste Unterstützung bei 4.200$, wobei ein erneuter Test der Unterstützung bei 4.000 $ dagegen ein starkes Warnsignal wäre. In diesem Fall droht weiterhin ein finaler Abverkauf in den Bereich zwischen 3.500 $ und 3.600 $.

Entscheidend bleibt die weitere Entwicklung des Konflikts im Mittleren Osten. Bei einer erneuten Eskalation und einem Anstieg des Rohölpreises über 100 $ dürfte es der Goldpreis kurzfristig sehr schwer haben und wahrscheinlich erneut stärker korrigieren, erst auf 4.000$ und darunter gen 3.600$ je Feinunze.

Die Unterstützung bei 4.000$ hat vorerst gehalten und spekulative Käufe haben den Preis bis auf das vorherige Ausbruchsniveau aus dem Aufwärtstrend getragen bei 4.400$

Goldpreis in Euro: Aufwärtstrend hat gehalten – Test der 200-Tagelinie

In der Analyse vor zwei Wochen schrieb ich: „Solange der Aufwärtstrend intakt bleibt, ist das kurzfristige charttechnische Bild aktuell noch bullisch. Sobald dieser Aufwärtstrend jedoch bricht, öffnet sich jedoch die Falltür und der Goldpreis dürfte relativ schnell um weitere 500 € je Feinunze fallen.“

Einer der Gründe, warum der Goldpreis in der vergangenen Woche so stark auf die bullischen Meldungen reagieren konnte, war die charttechnische Ausgangslage. Sowohl bei Gold in US-Dollar an der wichtigen Unterstützung bei 4.000 $ als auch bei Gold in Euro am mittelfristigen Aufwärtstrend lieferten sich Bullen und Bären über sechs Wochen einen harten Kampf. Entsprechend viele Long- und Short-Positionen hatten sich im Markt aufgebaut. Ein Ausbruch nach unten hätte einen Long-Drop und damit einen starken Preiseinbruch ausgelöst. Der Ausbruch nach oben führte stattdessen zu einem Short-Squeeze und entsprechend kräftigen Kursgewinnen.

Der Goldpreis in Euro konnte mittlerweile bis an die 200-Tage-Linie zurücklaufen, die nach dem vorherigen Bruch nun von unten getestet wird. Zusammen mit dem Widerstand bei 4.400 $ für Gold in US-Dollar bildet der Bereich um 3.900 € je Feinunze einen signifikanten Widerstand. Erst mit einer nachhaltigen Rückeroberung dieser wichtigen Marken würde sich das charttechnische Bild weiter aufhellen. Ein kurzfristiges Überschreiten reicht dafür jedoch nicht aus und könnte sich letztlich auch als Bullenfalle herausstellen.

Kurzfristige Trader sollten deshalb damit rechnen, dass die Rallye im Bereich der 200-Tage-Linie zunächst scheitern und die Bären wieder die Oberhand gewinnen könnten. Kurzfristig ist das Chartbild zwar bullish, doch ein Rücksetzer von diesem Widerstand wäre keineswegs überraschend.

Entscheidend bleibt anschließend, ob die Bullen einen erneuten Anstieg durchsetzen können oder der mittelfristige Aufwärtstrend noch einmal getestet wird. Sollte dieser in den kommenden Wochen erneut angelaufen werden, wäre dies ein deutliches Warnsignal. Ein Bruch des Aufwärtstrends könnte schließlich einen weiteren Abverkauf bis in den Bereich um 3.000 € je Feinunze auslösen.

Von entscheidender Bedeutung bleibt dabei die weitere Entwicklung des Rohölmarktes und des Konflikts im Mittleren Osten, da beides erheblichen Einfluss auf die Verbraucherpreise und die Zinsentwicklung hat. Eine erneute Eskalation mit einem Anstieg des Rohölpreises über 100 $ würde den Goldpreis kurzfristig erneut stark belasten und die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Korrektur deutlich erhöhen. Dementsprechend sollte man an den aktuellen Widerständen vorsichtig agieren.

Der langfristige Aufwärtstrend hat vorerst gehalten und spekulative Käufe haben den Goldpreis erneut bis an die 200-Tagelinie geschoben, die nun als Widerstand getestet wird

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